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Warum schimmelt Erde im Gewächshaus?

Im Gewächshaus herrscht an sich gleich ein ganz anderes Klima, als es bei uns an der freien Natur der Fall ist. Zudem wird die Erde natürlich auch regelmäßig gegossen, damit die Pflanzen genügend Wasser aufnehmen können. Vor allem dann, wenn das feuchtwarme Klima im Gewächshaus eingezogen ist, fühlen sich Bakterien sichtlich wohl. Dadurch kann es auch zum Umstand kommen, dass die Erde zu schimmeln beginnt.

Warum schimmelt es?

Schimmel besteht ja eigentlich aus einzelnen Schimmelsporen. Diese können sich überall befinden – nicht nur im Haus an den Wänden, sondern auch in der Luft oder eben in der Erde im Gewächshaus. Schimmelsporen an sich mögen es, wenn die Umgebung sowohl feucht, als auch warm ist. Wahrscheinlich kennen Sie den Umstand von Ihrem eigenen Heim. Hier pflegt man immer zu sagen, dass man regelmäßig Lüften sollte, damit sich dieser Schimmel nicht ansetzen kann. Ähnlich ist es auch beim Gewächshaus. Besteht ein reger Luftaustausch, wird sich weniger schnell Schimmel bilden, als wenn die Luft richtig steht – wie man so schön sagt – und gar kein Austausch mehr stattfinden kann.

Junge Pflanzen benötigen aber gerade zu Beginn genau das, was die Schimmelsporen anzieht – Wärme und Feuchtigkeit. Hier fühlt sich aber eben auch der Schimmel wohl, weswegen es gar keine so große Seltenheit ist, dass ich Schimmel im Gewächshaus in der Erde bildet.

Nicht nur über die Luft, sondern auch über die einzelnen Mitteln, welche Sie möglicherweise in die Erde für besseres Wachstum geben, aber auch über Ihre Haut und das Zubehör für die Arbeit im Gewächshaus können sich diese Pilze übertragen.

Schimmel befällt vor allem das Saatgut. Zeigt sich ein Schimmelbefall, dann sterben die Keimlinge ab und fallen dadurch auch ab. Davon ernährt sich der Pilz aber wiederum und wird so schnell nicht verschwinden.

Schutz

Damit Sie, so gut es geht, Schimmel von Ihrem Gewächshaus bzw. der Erde im Gewächshaus fernhalten können, ist Sauberkeit ein sehr wichtiger Aspekt. Reinigen Sie die Werkzeuge, welche Sie bei den Pflanzen verwenden, regelmäßig. Somit ist die Verbreitung der Schimmelsporen über diese Geräte schon einmal gebannt. Zudem sollten Sie diese Werkzeuge auch immer nur im Gewächshaus für dieselben Pflanzen verwenden und nicht an anderer Stelle ebenso einsetzen.

Damit die Gefahrenquelle Ihrer Hände ausgeschaltet wird, würde es sich natürlich empfehlen, wenn Sie bei der Arbeit mit Ihren Pflanzen Handschuhe tragen würden. Auf diese Art und Weise schützen Sie nicht nur Ihre eigene Haut, sondern sorgen auch dafür, dass sich darüber keine Schimmelsporen in der Erde im Gewächshaus ansetzen können.

Ganz wichtig ist es auch, dass Sie regelmäßig für einen Luftaustausch sorgen. Das bedeutet, dass in regelmäßigen Abständen für eine gewisse Zeit lang gelüftet werden sollte. Türe und auch Fenster auf – frische, neue Luft muss hinein und alte, verbrauchte Luft muss wieder nach draußen. An diesem Aspekt wird sich nicht nur der Schimmel so gar nicht erfreuen, sondern auch Ihre Pflanzen werden für den regen Luftaustausch sehr dankbar sein.

Zudem sollten Sie darauf achten, dass die Erde niemals zu stark nass ist. Staunässe sollte unter allen Umständen vermieden werden. Natürlich benötigen Pflanzen Wasser und Sie sollten auch regelmäßig gießen. Aber das bedeutet nicht, dass die Erde schon in Wasser schwimmen muss.


Kommentare

Lobbes 12. März 2018 um 17:57

Hallo, ich habe auch an einzelnen Stellen Schimmel in der Gewächshauserde festgestellt. Muss ich die Erde nun komplett austauschen oder nur die betreffenden Stellen? Würde mich über eine Antwort freuen.

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