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Was hilft gegen Schnecken im Gewächshaus?

Überraschenderweise schaffen es auch Tiere, wie zum Beispiel Schnecken, problemlos in ein Gewächshaus zu gelangen. Deswegen sollten Sie auch bei Ihren Pflanzen im Gewächshaus darauf achten, ob sich Schnecken eingenistet haben oder auch nicht. Gegen Schnecken gibt es sehr viele unterschiedliche Mittel, welche Sie einsetzen können. Schnecken an sich fressen die Blätter der Pflanzen, weswegen die Pflanzen selbst dann nicht mehr wachsen können bzw. keine Ernte mehr einbringen. Auch hier gilt wieder die Regel: Je früher es erkannt wird, desto besser ist es für die Pflanzen.

Das altbewährte Schneckenkorn

Das Schneckenkorn ist wohl das bekannteste Mittel gegen Schnecken. Dabei gilt natürlich, je früher Sie mit der Bekämpfung beginnen, desto wirksamer kann das Mittel sein und desto schneller können Ihre Pflanzen gerettet werden. Auch, wenn Sie nur eine einzelne Schnecke gesehen haben, sollten Sie gleich mit dem Schneckenkorn aufstreuen beginnen. So wird bereits die erste Plage eingedämmt und damit ist auch die größte Gefahr schon gebannt.

Das Schneckenkorn gibt es natürlich von verschiedenen Herstellern, in unterschiedlichen Ausführungen. Deswegen sollten Sie sich bestenfalls einfach vorab informieren, welche Mittel von welchem Hersteller sich bewährt haben und dann zu diesen greifen. Wenn Sie eben das Schneckenkorn nutzen möchten.

An dieser Stelle sei jedoch erwähnt, dass die Schnecken dabei getötet werden. Eine sehr radikale Methode, wenn Sie besonders tierlieb sein sollten.

Das Schnecken Sammeln

Eine Alternative zu dem giftigen und tödlichen Mittel ist das Einsammeln der Schnecken. Dies erfordert zwar sehr viel Einsatz von Ihnen und auch absolute Konsequenz, doch ist dies eine sehr effektive Methode. Zudem ist hier der Vorteil gegeben, dass Sie die Schnecken nicht umbringen (müssen).

Sie gehen einfach regelmäßig durch Ihr Gewächshaus und suchen dieses nach Schnecken ab. Damit Sie jedoch etwas mehr Erfolg bei der Suche haben, würde es sich anbieten, wenn Sie Bretter auf der Erde platzieren. Diese werden von den Schnecken gerne als Unterschlupf genutzt. Wenn Sie sich bereits in den Morgenstunden auf die Suche nach den Schnecken begeben, dann werden Sie direkt unter den Brettern mit Sicherheit fündig werden.

Wenn Sie die Schnecken nicht direkt mit den Händen angreifen möchten, können Sie natürlich auch Handschuhe bei dieser Arbeit tragen oder aber mit einer speziellen Schneckenzange arbeiten.

Wie bereits erwähnt, müssen Sie die Schnecken dann nicht umbringen. Sie könnten diese einfach an einem anderen Ort aussetzen und leben lassen. Wenn diese sich jedoch zu sehr vermehren, kann es ganz schön lästig werden. Deswegen wird dennoch das Töten der Tiere empfohlen, vor allem dann, wenn es sich um die Spanische Wegschnecke handelt. Diese ist meist wesentlich aufdringlicher als die heimische Nacktschnecke. Aus diesem Grund wird vorgeschlagen, dass die Spanische Wegschnecke dann einfach mit einer Gartenschere durchtrennt wird. Ein sehr schneller und schmerzloser Tod für das Tier.

Schneckenzäune

Auch eine weitere Möglichkeit wären Schneckenzäune. Diese sind jedoch recht kostspielig und sollten nur in Maße angebracht werden. Der Vorteil bei den speziellen Schneckenzäunen ist jener, dass die Oberkante dieser so gestaltet ist, dass die Schnecke diese nicht überwinden kann. Die Schnecke bekommt nicht den nötigen Halt, den sie benötigen würde.

Dies ist auch eine gute Möglichkeit, doch sollten Sie natürlich den Preis dafür im Auge behalten. Und speziell im Gewächshaus bietet sich eher eine der beiden anderen Möglichkeiten an.


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