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Wie bekämpfe ich die weiße Fliege im Gewächshaus?

Nicht nur die weiße Fliege, sondern auch viele weitere Schädlinge sind es, welche das Gärtnerherz sofort aufschreien lassen, sobald sich diese Insekten im Gewächshaus ausbreiten. Wichtig ist, dass Sie einfach früh genug mit der Bekämpfung beginnen und so handeln, dass es kein Wiedersehen mit diesen Tieren gibt.

Was ist die weiße Fliege?

Die weiße Fliege heißt zwar Fliege, ist jedoch keine Fliege im herkömmlichen Sinne. Eigentlich handelt es sich bei der weißen Fliege um eine Mottenschildlaus. Läuse sind bekanntlich wahre Gegner von Pflanzen, vor allem die Unterkategorie der Pflanzenläuse. Schon alleine aus diesem Grund sollten Sie nicht zu lange mit der Bekämpfung warten.

Die Tiere sind relativ klein, ähneln vom Aussehen her aber einer Fliege. Zudem sind diese Insekten weiß gefärbt, weswegen Sie diese Tiere mit Leichtigkeit auf einem grünen Blatt erkennen können.

Woran erkenne ich einen Befall durch die weiße Fliege?

Sollten die weißen Fliegen gerade auf einem Blatt sitzen, sehen Sie diese sofort, wenn Sie gerade mit Ihren Pflanzen zu Gange sind. Aber auch, wenn sich keine weiße Fliege in diesem Moment so blicken lässt, können Sie recht schnell feststellen, ob Ihre Pflanzen von diesem Ungeziefer befallen sind oder auch nicht.

Betroffene Pflanzen weisen dann meist eine gelbliche oder sogar weißliche Verfärbung der Blätter an der Stelle auf, an welcher der Befall stattgefunden hat. Dies ist noch ein Frühstadium, dennoch sollten Sie umgehend reagieren und etwas gegen den Befall unternehmen.

Ist das Stadium jedoch schon um einiges fortgeschritten, werden die einzelnen Blätter absolut fleckig und auch trocken. Am Ende fallen noch alle Blätter ab – auch, wenn Sie es mit Gießen versuchen zu retten. Dieser Umstand bringt dann leider keine Rettung mehr für die Pflanze.

Bekämpfung

Sobald Sie feststellen, dass sich in Ihrem Gewächshaus die weiße Fliege breit gemacht hat, müssen Sie handeln. Je schneller, desto besser für Ihre Pflanzen.

Eine Möglichkeit der Bekämpfung wären die sogenannten Gelbsticker. Diese können Sie problemlos in Ihrem Gewächshaus anbringen. Dabei handelt es sich um eine Art Tafel, welche eine klebende Oberfläche aufweist. Die weiße Fliege bleibt bei Ihrem Flug durch das Gewächshaus daran hängen und kann sich selbst nicht mehr davon lösen.

Wenn sich die Tiere aber schon auf den Blättern vermehrt haben, muss natürlich auch an dieser Stelle gehandelt werden. Hier könnten Sie zum Beispiel Insektizid Stäbe in die Erde der jeweiligen Pflanze stecken. Durch das Wasser nimmt die Pflanze dieses Mittel auf – ist jedoch für die Pflanze selbst nicht schädlich – und dadurch auch die weiße Fliege, welche ja auf den Blättern der Pflanze sitzt. Als Alternative zu diesen Stäben könnten Sie aber auch Sprays einsetzen, indem Sie diese direkt auf das betroffene Blatt bzw. die Pflanze sprühen.

Wenn Sie auf solche Produkte zurückgreifen müssen, dann sollten Sie aber bitte beachten, dass sehr viele dieser starken Mittel für den Menschen giftig sind. Das heißt, dass Sie eher zu biologischen oder ähnlichen Mitteln greifen sollten, welche zwar gleich arbeiten, aber nicht mit solch einem Gift. Speziell dann, wenn Sie Gemüse oder Obst in Ihrem Gewächshaus angesetzt haben, würden Sie beim Verzehr der Früchte dann das giftige Mittel zu sich nehmen.

Zusätzlich könnten Sie aber auch noch einen Marienkäfer in Ihr Gewächshaus einziehen lassen. Diese hilft Ihnen zusätzlich noch, die Plage der weißen Fliege zu bekämpfen.


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